Internationaler Frauentag 2024

Banden bilden – Bühnen bieten
Mehr Frauen in die Politik!

Dienstag, 5. März 2024

 

 

 

 

Portrait©MKJFGFI, Fotograf Sascha Schuemann

Josefine Paul

Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Josefine Paul (sie/ihr) ist die Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Frauen- und Queerpolitik liegen ihr sehr am Herzen. Bereits seit 2010 ist sie Abgeordnete des Landtags von Nordrhein-Westfalen und war dort als Fachpolitikerin für Frauen- und Queerpolitik, Kinder-, Jugend- und Familienpolitik sowie Sportpolitik zuständig. Von 2020 bis 2022 war sie Co-Vorsitzende der grünen Landtagsfraktion und ist seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv. Auch über die Parteipolitik hinaus engagiert sich die Ministerin seit jeher für das Thema Gleichstellung und die Stärkung der Frauen: Sie war u.a. Mitglied im Vorstand des Frauenrates NRW und Vorstandsmitglied im Deutschen Frauenrat.

Zitat: "Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Bereichen und auf allen Ebenen ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Um dieses verfassungsrechtliche Versprechen auch endlich einzulösen, müssen Frauen sichtbarer werden - als Mitgestalterinnen von Politik, Gesellschaft und Kultur. Frauen sind in der Politik aber unterrepräsentiert – insbesondere auf der kommunalen Ebene. In den Städten, Kreisen und Gemeinden werden wesentliche Entscheidungen unseres täglichen Lebens getroffen, hier starten sehr häufig auch politische Karrieren. Frauen dürfen nicht nur „mitgemeint“ sein, sondern sollen aktiv mitgestalten! Und da seit vielen Jahren kaum ein Aufwärtstrend erkennbar ist und wir in diesen Tagen mehr denn je aktiv und couragiert für unsere Demokratie einstehen müssen, ist es jetzt an der Zeit, gemeinsam unsere Kräfte zu bündeln und engagiert Banden zu bilden und Bühnen zu bieten!"

Portrait©EAF Berlin

Stephanie Lohaus

Geschäftsführerin der EAF Berlin, Autorin („Stärker als Wut“) Journalistin und Gründerin des feministischen Missy Magazines

Zitat: „Solange die Strukturen in der Politik sind, wie sie sind, werden wir Parität in den Parlamenten nicht erreichen. Deswegen braucht es Strategie, Zusammenhalt und entschiedenes Handeln. Bildet Banden!“

Portrait

Dr. Beate von Miquel

Geschäftsführerin des Marie Jahoda Centers für internationale Geschlechterforschung an der Ruhr-Universität in Bochum

Dr. Beate von Miquel (sie/ihr) hat evangelische Theologie sowie Politikwissenschaften studiert und in Geschichte promoviert. Schon als Wissenschaftlerin hat sie sich mit der Frage befasst, wie es um die Teilhabe von Frauen und Männern in der Politik steht. Im Jahr 2019 richtete sie eine Tagung zum Thema Parität an der Ruhr-Universität in Bochum aus, in der über wissenschaftliche Aspekte diskutiert und zugleich innovative Programme zur Stärkung der Teilhabe von Frauen im kommunalpolitischen Raum vorgestellt wurden. Um Studentinnen für den Einstieg in die Kommunalpolitik zu begeistern, führt sie in Kooperation mit der EAF Berlin das Programm „Misch dich ein, mach Politik vor Ort“ durch - gemeinsam mit der Universität Duisburg Essen und den Gleichstellungsstellen der Städte Bochum und Essen.

Beate von Miquel setzt sich auf verschiedenen Ebenen für Frauenrechte und Gleichstellung ein: Als Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in NRW (2011-2016), in der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (seit 2015) und seit 2021 als Vorsitzende des Deutschen Frauenrates.

Zitat: "Eine lebendige und starke Demokratie braucht die Stimmen von Frauen in all ihrer Vielfalt. Das weitet unsere Perspektiven auf unterschiedliche Lebensrealitäten in unserer Gesellschaft. Die Frage ist natürlich: Was bringt uns voran, um mehr Frauen für die Politik zu gewinnen? Wichtig ist, die Hürden für den Einstieg zu senken: Indem wir darüber informieren, wie Politik vor Ort eigentlich funktioniert und zum Beispiel zeigen, dass der politische Alltag Teamwork ist. Indem wir Frauen sichtbarer machen, die politisch aktiv sind und ihre Städte und Gemeinden mitgestalten. Und in dem wir ein starkes Netzwerk für Frauen in der Politik bilden, das Neueinsteiger*innen ermutigt und jene Frauen stärkt, die sich für unsere Demokratie bereits tagtäglich einsetzen."

Portrait

Cesy Leonard

Aktionskünstlerin und Gründerin von Radikale Töchter

Cesy Leonard war bis 2019 Teil des künstlerischen Teams des Zentrums für Politische Schönheit und entwarf politische Multimedia-Interventionen, die internationale Aufmerksamkeit auf die drängenden Fragen unserer Zeit lenkten. Ihr besonderes Interesse gilt dem politischen Empowerment junger Menschen in Ostdeutschland. Mit Radikale Töchter kreiert sie Möglichkeitsräume, in denen politisches Handeln wieder denkbar wird. Dabei arbeitet sie an der Schnittstelle von Kunst, Design, Politik und Bildung. Cesy ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Berlin.

Zitat: "Hoffnung ist harte Arbeit, keine Hoffnung ist auch anstrengend."

Portrait©Pascal Skwara

Audrey Dilangu

Stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende, Kommunalpolitikerin und Politikwissenschaftlerin

Audrey Dilangu (sie/ihr) ist stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende und Kommunalpolitikerin und arbeitet neben ihren politischen Ämtern bei einer der größten gemeinnützigen Stiftungen Deutschlands. Seit 2020 ist sie Kommunalpolitikerin und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Stadtrat in Dinslaken. Sie war von 2020 bis 2023 Mitglied im Landesvorstand der NRW Jusos und ist seit November 2023 stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos. In ihrer politischen Arbeit setzt sie sich für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen ein und eine Solidargesellschaft, in der Solidarität und Teilhaberechte generiert und gelebt werden. Ihre politischen Themenschwerpunkte liegen in der Sozialpolitik, Antidiskriminierungspolitik und Asyl- und Migrationspolitik.

Ihre eigenen Lebensumstände, die durch die Erfahrung systemischer und struktureller Mehrfachdiskriminierung geprägt wurden, politisierten sie bereits im jungen Alter. Dementsprechend setzt sie sich in ihrer politischen Arbeit.

Zitat: „Politische Parteien, Parlamente und die politische Arena in Gänze, sollten eigentlich ein repräsentatives Spiegelbild der Gesellschaft sein. Trotz jahrelanger Thematisierung politischer Repräsentationsverhältnisse – die durchaus elementare Grundsteine gelegt hat – sind marginalisierte Gruppen, wie Frauen, Transpersonen und BIPoC immer noch in der Politik unterrepräsentiert. Eine repräsentative Demokratie und Parteien, als Teil dieser, tragen die Verantwortung politische Lücken der Repräsentation zu schließen und die Partizipation und Repräsentation marginalisierter Gruppen zu stärken.“

Portrait

Andrea Blome

Moderatorin

Andrea Blome arbeitet seit mehr als 20 Jahren freiberuflich als Moderatorin, Journalistin und Beraterin. Sie war 2000-2015 verantwortliche Redakteurin und Herausgeberin existenzielle. das magazin für frauen in der wirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Gleichstellungs-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Sie moderiert Konferenzen, Workshops und Prozesse und arbeitet überwiegend für öffentliche Auftraggeber.

Zitat: „Als Moderatorin habe ich in den vergangenen Jahren zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Parität in Parlamenten und politische Repräsentanz von Frauen begleitet. Wir brauchen Konferenzen und damit Bühnen wie diese, um immer wieder auf den Skandal der ungleichen Verteilung von Macht im Politikbetrieb aufmerksam zu machen. Die Vielfalt unserer Gesellschaft und die entsprechenden Erfahrungen und Perspektiven müssen sich in der Besetzung von Parlamenten und Gremien widerspiegeln.“

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Sibylle Keupen

Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen

Seit November 2020 ist Sibylle Keupen die erste Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, nach 256 männlichen Vorgängern. Bereits als Jugendliche engagierte sie sich ehrenamtlich im Bereich politische Bildung und Frauenarbeit. Seit 1994 leitete Sibylle Keupen die Bleiberger Fabrik in Aachen und gründete dort die Jugendkunstschule. Als Diplom-Pädagogin setzte sie sich für die Kinderschutz-Präventionsarbeit im Bistum Aachen und die Entwicklung institutioneller Schutzkonzepte ein. 2017 wurde sie stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke). Darüber hinaus engagierte sie sich als Vorsitzende des Fachausschusses Prävention und Kindeswohl für die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e.V. (BKJ) und als Vorsitzende des Frauennetzwerkes sowie Sprecherin des Netzwerkes Weiterbildung in der Städteregion Aachen. Keupen ist Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetags und seit 2023 Stellvertreterin des Präsidenten.

Zitat: "Frauen in den kommunalen Führungspositionen sind unterrepräsentiert, beim Oberbürgermeisteramt besonders stark. Mädchen und junge Frauen müssen wir frühzeitig ermuntern und unterstützen und auf Herausforderungen vorbereiten. Nur so können sie Netzwerke bilden, sich gegenseitig unterstützen und ihre Interessen in politischen Strukturen durchsetzen."

Portrait

Laura Kasprowski

Ich bin 23 Jahre alt und in Berlin-Neukölln geboren. Nachdem ich 11 Jahre in Niedersachsen verbracht habe, wohne ich seit 2018 in Nordrhein-Westfalen, zunächst in Mülheim an der Ruhr und seit 2023 in Krefeld. Zurzeit absolviere ich eine Ausbildung als Kauffrau im Büromanagement.

Bereits seit meiner frühen Jugend bin ich von Politik begeistert, sodass ich mich 2016 auch aufgrund meines Engagements in der evangelischen Kirche in Dannenberg (Elbe) entschloss der Jungen Union und der CDU anzuschließen.

Im Jahre 2020 entschloss ich mich zu meinem bisher wohl größten Schritt in meinem Leben. Nach einer langen Qual traute ich mich endlich zu meiner Identität als transgeschlechtliche Frau zu stehen und durchlaufe seitdem alle Schritte um endlich selbstbestimmt zu leben. Im selben Jahr kandidierte ich für die CDU Mülheim an der Ruhr bei den Kommunalwahlen. Leider führte dies zu einer enormen Hasswelle, die aber zu einer Menge von beispiellosen Solidaritätsbekundungen führte. Das ermutigte mich auch weiterhin politisch tätig zu bleiben.

Mittlerweile bin ich im Bereich LGBTQIA+ sehr aktiv, sodass ich in der queerpolitschen Organisation der CDU der LSU die Interessen von trans, inter und nicht-binären Personen und Frauen im Landesvorstand, sowie dem Bundesvorstand vertrete. Zudem engagiere ich mich auch in entsprechenden Vereinen, so z. B. im SVLS e. V.

Zitat: „Nur wer am politischen Diskurs mit allen seinen positiven und negativen Folgen teil nimmt, kann für sich selbst und die Gesellschaft die Umsetzung seiner politischen Inhalte durchsetzen. Die oberste Maxime hierbei muss allerdings stets das demokratische Handeln sein. Nur so kann man selbst und die Gesellschaft von seinen Rechten und Pflichten profitieren.“

Portrait

Lia Kirsch

Fraktionsvorsitzende SPD Münster, Kommunalpolitikerin und Software Engineerin

Lia Kirsch (sie/ihr) ist Fraktionsvorsitzende der SPD Münster und damit eine der jüngsten Fraktionsvorsitzenden in Deutschland. 2023 schloss Lia Kirsch ihr Studium der Geoinformatik mit dem Master of Science ab und ist seither hauptberuflich als Software Engineerin in Münster tätig.
Lia Kirschs Weg in die Kommunalpolitik begann früh: Mit 16 Jahren entschied sie sich, sich über die eingeschränkte Mobilität in ihrem Heimatort durch eine schlechte Bustaktung nicht einfach zu ärgern, sondern aktiv zu werden. So gelangte sie zur SPD und gründete die Juso-Gruppe Königswinter. Neben der Busfahrplan-Thematik kamen schnell weitere Fragen auf, etwa die nach einer Gesamtschule für Königswinter oder die Frage, wie mehr junge Menschen politisch aktiv werden können und wie eine Politik gestaltet werden kann, die niemanden zurücklässt. Die Gesamtschule kam, der Bus fährt nun öfter als einmal die Stunde.
Seit 2020 ist sie Ratsfrau in Münster – erst als Sprecherin für Wohnen, Liegenschaften und Finanzen und seit 2022 als Fraktionsvorsitzende. Auch hier zieht sich das Thema Teilhabe an politischen Prozessen und an der Gesellschaft weiter durch: Mit der Einführung eines Kulturtickets für junge Menschen in Münster möchte sie erreichen, dass junge Menschen unabhängiger vom Geldbeitel der eigenen Eltern sind. Ein 29-Euro-Ticket für Münster, mehr günstiger Wohnraum in Münster, sowie die Sichtbarkeit von Frauen sind Themen, die sie weiter vorantreibt.

Zitat: „Ich möchte, dass die Sicht von (jungen) Frauen mehr miteinbezogen wird. Ich bin mit 27 Jahren eine der jüngsten Fraktionsvorsitzende in Deutschland, die jüngste Frau im Rat der Stadt Münster und bringe eine andere Perspektive mit ein.
Die Stimme junger Frauen muss gehört werden. Ich möchte, dass noch mehr junge Frauen in die Politik und vor allem in die Kommunalpolitik gehen und sich nicht nur ihren Teil vom Kuchen, sondern von der Bäckerei holen.
Insgesamt muss die kommunalpolitische Arbeit weiter so verändert werden, dass es für mehr Menschen einfacher wird sich zu engagieren. Wenn wir als junge Menschen, Frauen, marginalisiert Gruppen nicht vertreten sind und unsere Sicht nicht einbringen können, dann wird es kaum jemand anderes für uns machen. Dann fehlt diese Perspektive in den Parlamenten.“

Portrait

Maresa Feldmann

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund

Maresa Feldmann (sie/ihr) ist seit Anfang 2016 Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund. Sie ist Diplom Sozialwissenschaftlerin und hat viele Jahre an der Sozialforschungsstelle Dortmund im Bereich der Arbeitsforschung gearbeitet und hier insbesondere nationale und internationale Forschungsprojekte im Bereich Gleichstellung und Diversity koordiniert oder an solchen mitgewirkt.
Sie ist im Vorstand des Vereins Total E-Quality Deutschland e.V., sowie der Stiftung Aufmüpfige Frauen.
Seit 2020 gehört sie dem Sprecherinnengremium der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsstellen NRW an. Ein Schwerpunktthema ihrer Arbeit ist die Partizipation von Frauen in den Parlamenten, wofür sie sich sowohl auf kommunaler als auch auf Landesebene durch verschiedene Maßnahmen und Veranstaltungen einsetzt.

Zitat: "Die aktive Beteiligung von Frauen in der Politik ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Interessen und Anliegen der Hälfte der Bevölkerung angemessen vertreten werden. Eine echte Gleichstellung in der Politik stärkt nicht nur die Demokratie, sondern fördert auch eine gerechtere und inklusivere Gesellschaft für alle."

Portrait

Petra Blesel

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Arnsberg

Petra Blesel ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Sie lebt in Hagen. Sie hat nach dem Abitur Betriebswirtschaft in Dortmund studiert und war danach zunächst in der Privatwirtschaft beschäftigt. Im Anschluss studierte sie berufsbegleitend Verwaltungswirtschaft und ist seit 1990 im öffentlichen Dienst tätig.
Anfang 2020 wurde sie zur Gleichstellungsbeauftragten der Stadtverwaltung Arnsberg bestellt. Seit über 20 Jahren setzt sie sich für eine bessere politische Partizipation von Frauen in der Politik ein. Die Probleme der Frauen im ländlichen Raum stehen dabei besonders im Fokus.
In Ihrer eigenen aktiven politischen Tätigkeit hat sie sich in Ihren Funktionen besonders für die Gewinnung und Förderung von Frauen, auf der Kommunal-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene Ihrer Partei, eingesetzt.

Zitat: ""Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist in der Bundesrepublik Deutschland als Grundrecht im Grundgesetz verankert. (GG, Art. 3 (2))
Eines der wichtigsten Ziele feministischen Bewegungen war und ist u.a.der Kampf um die politische Partizipation.
Die gleichberechtigte Mitgestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse ist für die Umsetzung aller Gleichstellungsforderungen sehr wichtig. Obwohl die Frauen 51,5 Prozent der Stimmbevölkerung in Deutschland ausmachen, liegt der ihr Anteil in politischen Gremien bei nur etwa einem Drittel.
Es geht daher um die Beantwortung der Frage, wie es uns gelingt die Beteiligung von Frauen in allen Bereichen der Politik und gerade an den wichtigen Stellen, zu erhöhen.
Frauen und Männer müssen gleichberechtigt an der politischen Entscheidungsfindung beteiligt sein.
Dadurch kann man dann auch nachhaltige Veränderung bezüglich der Unterrepräsentanz von Frauen in der Politik herbeiführen."

Portrait©OliverLook

Sebastian 23

Sebastian 23, ein Bestsellerautor, ein Poetry Slammer, ein studierter Philosoph und ein Gitarrist kommen in eine Bar. Das könnte der Anfang von einem eher mittelmäßigen Witz sein, wenn es sich nicht bei allen vier Personen um Sebastian 23 handeln würde. Und der ist so weit von mittelmäßigen Witzen entfernt wie Wladimir Putin vom Friedensnobelpreis. Also näher, als man denkt.

Zitat: "Gleichberechtigung muss auf allen Ebenen stattfinden und intersektional gedacht werden. Das ist ebenso komplex wie wichtig."